Dabei sind gute Prompts keine Handgriffe. Sie sind Denkprozesse. Sie verlangen Klarheit über das Ziel, Präzision im Ausdruck, ein Gespür für Nuancen und Zwischentöne. Kognition, eben! Wer die Maschine mit flachen Gedanken füttert, bekommt flache Ergebnisse. Shit in, Shit out, sagt man in der Werbebranche. Wer sie aber mit Tiefe, Kontext und Haltung füttert, erschafft etwas, das ohne KI deutlich länger gedauert hätte.
Die Kunst besteht also nicht darin, KI für uns arbeiten zu lassen. Sondern sie so einzusetzen, dass sie uns besser arbeiten lässt. Sie fordert uns sogar heraus. Sie zwingt uns, schärfer zu denken, genauer zu formulieren, bewusster zu gestalten.